Das Loch im Nichts

Willkommen in der Wirklichkeit!

Zwischen den Außenposten der Erde hat Raumfrachter-Pilotin Julie einen ruhigen Job. Als selbstständige Unternehmerin fliegt sie Container von A nach B. Damit ihre Mitarbeiter sich nicht langweilen, stellt sie ihren Transporter für Testflüge der Fakultät für Maschinenbau zur Verfügung. Doch kaum haben Hyperraum-Ingenieure der globalen Universität ihren experimentellen Antrieb installiert, muss die kleine Besatzung feststellen, dass außerhalb des heimischen Sonnensystems ein Jahrhunderte altes Missverständnis schwelt: Für Tiere gehaltene Leute entlaufen ihren geistig überlegenen Haltern, um Anschluss an andere mittelbegabte Völker zu finden. Aber können sie sich ernsthaft als drittes Volk im Sol-System etablieren?

Weit weg auf der Erde bekommt Neurohacker Lara einen mysteriösen Suchauftrag. Als sie ahnt, hinter wem sie eigentlich her ist, wechselt sie sofort die Seiten. In einer siebendimensionalen Wildwasserfahrt durch Datenbanken und plötzlich Gedanken lesende Mensch-Maschine-Schnittstellen rekonstruiert sie in einem erschlagenden Datenrausch, in was für eine Angelegenheit Julie wirklich hinein geraten ist. Als geistig reifer Mesch wäre sie heile wieder heraus gekommen. Da Netz-Junkies jedoch selten richtig ticken, lässt Lara sich immer tiefer in den Konflikt fremder Völker hinein ziehen, während Julie selbst sich längst heraus gemogelt hat.

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Jetzt doch eine Papier-Ausgabe?

Dieser dritte Teil schein mir erst etwas zu experimentell, um ihn als Taschenbuch drucken zu lassen. Waren die ersten beiden Teile inhaltlich wüst, so geht es jetzt an die Perspektive:

Ihr kennt Julies Raumschiff bereits aus dem zweiten Teil. Es ist das Schutzengel-Objekt, das immer dort auftaucht, wo ohne "Eingriff von oben" nichts mehr läuft. Es geht aus jeder Krise unbeschadet hervor, das Chaos passiert drum herum. Nun erkläre ich das Ding und seine Crew zu Protagonisten. Die Dramen der Weltgeschichte tanzen in fünf Dimensionen, aus Sicht von Julie und Rihm bekommt ihr sie mit, übrig bleibt dennoch nicht mehr als ein Kratzer im Lack.

Dazu kommt die gute, alte Cyberspace-Software. Ich habe mich entschieden, die ausufernden technischen und psychologischen Erklärungen in diesem Teil endgültig wegzulassen. Dafür seht ihr das Netz meist aus der Perspektive nur einer Person, was den Einstieg hoffentlich erleichtert.

Anlässlich des Geekends Hackover 2016 habe ich es nun doch drucken lassen. Denn ein Kapitel ist komplett auf dem letzten Hackover entstanden - es möchte jetzt nach Hause ...